Schon 1984 gab es an der Lindenschule Buer
einen computerbegeisterten Lehrer, der der Meinung war, dass nicht nur er
in seiner Freizeit, sondern auch die Schülerinnen und Schüler in der Schule
lernen sollten, mit dem neuen Medium Computer umzugehen.
Es begann im Schuljahr 1984/1985:
Dieser Lehrer brachte eine Zeit lang zu den Fach-AG's Mathematik seinen
eigenen Computer, einen Commodore 64 - besser bekannt unter dem Kürzel C 64
- mit zur Schule, um damit mathematische Probleme durch schreiben eigener
BASIC-Programme im
Unterricht zu lösen.
Die Schüler waren begeistert und einige Kollegen wurden neugierig. Deshalb stieß er bezüglich der Anschaffung von Computern für die
Schule bei der Schulleitung und beim Kollegium auf offene
Ohren.
Im Oktober 1984 wurden schließlich 3 Commodore 64 mit Schwarz-Weiß-Monitoren, ein Diskettenlaufwerk
(früher Floppy genannt), ein Drucker und eine Mehrbenutzerstation - zum
Vernetzen der Computer mit dem Diskettenlaufwerk und dem Drucker -
angeschafft.
Diese Computer wurden in einem winzigen Kellerraum der Grundschule
aufgestellt.
Ein Jahr später - im Oktober 1985
konnten weitere 5 Computer gekauft
werden.
Ab Oktober 1985
standen somit 8 Commodore C 64 vernetzt mit einem Diskettenlaufwerk
und einem Drucker als Schülerrechner zur Verfügung.
Im Juli 1987 verlegte man die Computeranlage vom kleinen Kellerraum der Grundschule in einen
größeren, helleren Kellerraum der damaligen Orientierungs-stufe verlegt.
Ab dem Schuljahr 1987/1988 wurde
an der Lindenschule der Unterricht am Computer für alle Schüler der
Klassen 7 bis 9 zum Pflichtunterricht. Eine Stunde pro Woche mussten
alle Schülerinnen und Schüler an einer Einführung in die Datenverarbeitung am
Computer teilnehmen (Inhalte und Organisation siehe Informationen zum Computer-Führerschein).
Seit dem Schuljahr 1987/1988 setzte auch der Techniklehrer die
Computer sowohl im Technikunterricht als auch in verschiedenen
Arbeitsgemeinschaften ein.
Leider wurde sein großes Engagement später durch einen abschlägigen Antrag
zum Besuch der Computermesse Cebit (zum Einkauf geeigneter Software für den
Unterricht) von der vorgesetzten Schulbehörde im Keim erstickt.
Mit Beginn des Schuljahres 1988/1989 wurde auch an der Realschule Buer Informationstechnische
Grundbildung in einem Wahlpflichtkurs unterrichtet, sodass sich von nun an auch die
Realschule an den Anschaffungen von Hard- und Software beteiligte. Dies war
der Beginn einer erfolgreichen gemeinsamen Ausgestaltung aller weiteren
Computerräume im Schulzentrum Buer.